Ökumenisches Gebetsläuten und Vaterunser

 

Die Glocken der Matthäuskirche läuten täglich um 19.00 und 19.30 Uhr.
Mit dem Glockengeläut um 19 Uhr beginnt eine halbe Stunde, in der viele Bochumer Christinnen und Christen sichtbar und hörbar zusammenrücken - in ökumenischer Verbundenheit.

Wir laden Sie ein, daran teilzunehmen - zu Hause, da wo Sie gerade sind:

Wie es an vielen Orten bei uns in Weitmar und überall im Bochumer Stadtgebiet sichtbar ist, wird bei der Aktion eine Kerze angezündet und ins Fenster, auf den Balkon oder auf die Terrasse gestellt.

Für viele Bochumer beginnt diese Gebetszeit mit einer Strophe aus dem Lied "Der Mond ist aufgegangen".

In der folgenden Zeit der Stille und des Gebets denken wir an die unmittelbar von der Corona-Pandemie betroffenen Menschen. Ein zentrales Element der Gebetszeit ist das gemeinsame Vaterunser, das mit dem Glockenläuten um 19.30 Uhr die Zeit der Stille beschließt.

Jemand aus unserer Gemeinde läutet die Glocken der Matthäuskirche und betet das Vaterunser ebenfalls mit. Die gemeinsame Gebetszeit ist ein Ausdruck dafür, dass wir Kraft, Solidarität und Geduld brauchen. So sind wir miteinander verbunden - teilen Sorgen und bringen gemeinsam unsere Hoffnung sichtbar und hörbar zum Ausdruck!

Am Sonntag läuten unsere Glocken auch um 10 Uhr und um 11.15 Uhr so denken wir aneinander, auch wenn wir uns bis auf weiteres nicht im Gottesdienst oder Kindergottesdienst sehen können.

Wir gehören zusammen, wir halten zusammen, wir stehen zueinander und füreinander ein. So wissen wir uns miteinander verbunden und dürfen darauf vertrauen, dass niemand von uns allein ist!

Gottes Segen sei mit uns allen.

Die Glocken der Matthäuskirche

Ökumenische Gebetszeit

  • Glockenläuten um 19 Uhr,
    Entzünden einer Kerze

  • Lied "Der Mond ist aufgegangen"

  • Zeit der Stille mit Gedenken und Gebet

  • Glockenläuten um 19.30 Uhr
    und gemeinsames Vaterunser

Einladung zum Gebet

Unser Gott, in diesen Zeiten
halt uns fest in deiner Hand,
um uns schützend zu geleiten -
unser Leben, unser Land.
Schenk uns Kraft und Zuversicht;
bleib im Dunkel unser Licht.

Wohin sollen wir denn gehen,
unser Gott, wenn nicht zu dir.
Was auch immer mag geschehen,
Vater, dir vertrauen wir.
Sei bei uns in aller Not,
unsern Ängsten, Leid und Tod.

Dein Erbarmen und dein Segen,
der von Anbeginn uns hält,
bleib' bei uns auf unsern Wegen,
ist auch dunkel unsre Welt.
Führ uns sicher durch die Zeit,
heute und in Ewigkeit.

(Text: Ute Wiegard,
kann auf die Melodie von EG 166 gesungen werden)